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Informationen

Hotel

Unweit des Grenzorts Vilar Formoso ist innerhalb der Festungsmauern von Almeida die Hotel untergebracht. Trotz ihrer Modernität spiegelt sie mit ihrem gediegenen Ambiente und ihren großzügigen, angenehmen Räumlichkeiten die historische und kulturelle Bedeutung der Ortschaft wider, die als nationales Kulturerbe klassifiziert wurde. Das Gebäude der Pousada wurde im Jahr 1985 an einer Stelle, wo sich früher die Verließe der Burg befunden hatten, von Grund auf neu errichtet.

 

Almeida

Im Gebiet des Gemeindebezirks Almeida findet man verschiedene Spuren einer menschlichen Besiedlung seit der Altsteinzeit, unter denen insbesondere Relikte von Siedlungen aus der Bronze- und Eisenzeit sowie manche Hinterlassenschaft der Römer zu erwähnen sind.

Erst im Mittelalter jedoch – speziell in jener Zeit, in der sich die portugiesische Nation herausbildete – zeichneten sich deutlich die Grundzüge einer Entwicklung ab, die das Gesicht der Region entscheidend prägen sollte. Zwei grundlegende Faktoren spielten dabei eine maßgebliche Rolle: zum einen die geographische Lage am Rande des portugiesischen Herrschaftsgebiets, zum anderen die Gründung von Gemeinden, mit der die Besiedlung eben dieses Grenzgebiets sichergestellt werden sollte.

Lange Zeit bildete in diesem Abschnitt der Fluss Côa die Grenze zwischen dem Königreich León und den portugiesischen Besitzungen, bis schließlich mit der Unterzeichnung des Vertrages von Alcanices im Jahr 1297, also unter König Dom Dinis, auch die Ländereien östlich des Rio Côa endgültig an Portugal fielen. Durch diese Vorverlegung des Grenzverlaufs waren die Weichen für die zukünftige Entwicklung des Gebiets gestellt, nahm doch nun die strategische Bedeutung von befestigten Orten wie Almeida und Castelo Bom gegenüber dem Castelo Mendo, welches am linken Ufer des Côa liegt, erheblich zu.

Der gegenwärtige Landkreis von Almeida setzt sich im Wesentlichen aus drei bereits im Mittelalter gegründeten Gemeindebezirken zusammen. Es sind dies Almeida, das im Jahr 1296 von König Dom Dinis in einer Handfeste mit Stadtrechten versehen wurde, Castelo Bom, dem derselbe Monarch ebenfalls 1296 sein Weichbild verlieh, sowie schließlich Castelo Mendo, das bereits 1229 durch König Dom Sancho II. mit Stadtrechten ausgestattet worden war, welche 1281 wiederum von König Dom Dinis bestätigt wurden. König Dom Manuel I. sollte indessen im Jahr 1510 den drei genannten Ortschaften allesamt ihr Stadtrecht wieder entziehen.

Der Landkreis von Castelo Mendo erlosch 1855, nachdem derjenige von Castelo Bom bereits 1834 im Zuge der liberalen Verwaltungsreform aufgelöst worden war. Der Landkreis Almeida hingegen blieb bestehen und sollte abwechselnd Gebiete von den benachbarten Bezirken hinzugewinnen oder an diese verlieren.

So nahm er 1834 die Gemeinden Malpartida, Cinco Vilas und Reigada vom Kreis Figueira de Castelo Rodrigo auf, um 1883 auch die Gemeinden Malhada Sorda und Nave de Haver vom aufgelösten Bezirk Vilar Maior zu übernehmen. 1895 kamen ferner die Gemeinden Miuzela, Parada und Porto Ovelha aus dem Kreis Sabugal sowie Valverde aus dem Kreis Pinhel hinzu, während gleichzeitig Cinco Vilas und Reigada wieder an Figueira de Castelo Rodrigo verloren gingen.

In kirchenrechtlicher Hinsicht ist der Landkreis Almeida Teil des Bistums Guarda, mag er auch in der Vergangenheit nacheinander zu den Bistümern von Ciudad Rodrigo, Lamego und Pinhel gehört haben. In der Zeit des großen abendländischen Schismas gegen Ende des 14. Jahrhunderts ging er von der Diözese der spanischen Stadt Ciudad Rodrigo an diejenige von Lamego über, da der König von Kastilien die Partei der in Avignon residierenden Päpste unterstützte, während Portugal Rom die Treue hielt. 1770 gründete Papst Clemens XIV. die Diözese Pinhel, der sich auch Almeida anschloss, jedoch sollte diese 1881von Papst Leo XIII. wieder aufgelöst werden, so dass Almeida nun der Diözese Guarda beitrat.

Derzeit ist die Ortschaft Almeida Sitz eines Gemeindebezirks. Sie liegt auf einer Hochebene, die Teil der iberischen Meseta ist, rund 2 ½ km vom östlichen Ufer des Flusses Côa und 7 km von der spanischen Grenze entfernt. Der Gemeindebezirk Almeida weist einen beachtenswertes Reichtum an Kulturgütern auf, der vor allem in den drei historischen Zentren zutage tritt, nämlich in den mittelalterlichen Burganlagen von Castelo de Mendo und Castelo Bom sowie im alten Stadtkern von Almeida, der durch eine bastionierte Festung begrenzt wird.

 

Feste und Jahrmärkte:

  • Fronleichnam (Almeida)
  • Wallfahrt zu Ehren der Senhora das Neves (Almeida)
  • Wallfahrt zu Ehren der Senhora da Barca (Almeida)
  • Wallfahrt zu Ehren der Senhora do Mosteiro (Junça)

 

Sehenswürdigkeiten:

  • Burgruine
  • Festung
  • Igreja da Misericórdia
  • Pfarrkirche (Ehemaliges Franziskanerkloster)
  • Rathaus
  • Justizpalast
  • “Casas Matas”
  • Stadttore S. Francisco und Santo António
  • Pulverturm
  • Kasernenhof
  • Casa da Roda dos Expostos
  • Praça Alta
  • Hospital do Sangue
  • Picadeiro D´EL REI
 

Galeria

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Gastronomia

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